New Yorker Gemälde in Bad Essen

Arbeiten von Jörg Kujawa

Von Christa Bechtel im Feuilleton der Neue Osnabrücker Zeitung vom 2.9.2012

Eine Reise nach New York im vergangenen Jahr war in erster Linie der Impuls für die neuen Arbeiten von Jörg Kujawa. Was dabei herausgekommen ist, können Besucher während der Ausstellungseröffnung des Kunst- und Museumskreises am Freitag, 7. September, 20 Uhr, im Bad Essener Schafstall an der Bergstraße bewundern.

 

In die neue Ausstellung wird am kommenden Freitag Annette Brockhoff einführen.

 

Von 1997 bis 2003 absolvierte Jörg Kujawa sein Kunststudium an der Universität in Osnabrück: Malerei bei Prof. Rainer Mordmüller und Prof. Hartmut Girke. 2002/2003 war er Kursleiter an der Volkshochschule Osnabrück. Seit 2005 ist er als Kunstlehrer an der Gesamtschule Werther/Borgholzhausen tätig. Er ist nicht nur Preisträger für Malerei des Piepenbrock-Kunst-Förderpreises an der Universität Osnabrück, sondern erhielt zudem den 2. Preis Kunst- und Kulturstiftung Georgsmarienhütte und ist erster Preisträger des Kunstwettbewerbs der Gemeinde Rastede. Zahlreiche Ausstellungen in und um Osnabrück machten ihn bekannt

 

Seit einigen Jahren malt Jörg Kujawa Stadtlandschaften. Dabei sind Straßen und Gebäude aus Venedig und New York Ausgangspunkte für seine Bilder.

 

"Ein Abbild ist nicht das gewünschte Resultat, sondern der Ort liefert die Inspiration, den Anlass zur Malerei", sagt der Künstler, der in Osnabrück lebt und arbeitet. So setzen sich in den großen Leinwänden farbige geometrische Bildflächen modulartig zusammen, wobei das Kolorit durch viele Schichtungen entsteht. Der Malprozess bleibt sichtbar, insbesondere in den kleinformatigen Arbeiten auf Holz. Zuweilen durchquert eine einzelne Figur das Bild und lässt eine "Geschichte“ offen für den Betrachter.

 

In seinen New Yorker Gemälden auf Leinwand und Holz lotet der Maler die für sich gefundenen Form- und Farbmöglichkeiten aus. Dabei bestimmen Rechtecke und Streifen das Formenvokabular. Es sind Werke zwischen Abstraktion und Gegenständlichkeit; in allen Bildern tauchen Figuren auf.

 

Nach der Vernissage kann die Ausstellung bis zum 28. Oktober täglich (außer montags) von 15 bis 18 Uhr im Bad Essener Schafstall besucht werden

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